Kohleausstieg und Modellregionen für ein Bedingungsloses Grundeinkommen

25.01.2019

Die Kohlekommission tagt und der wichtigste Punkt der Ministerpräsidenten betroffener Bundesländer ist der Arbeitsplatzverlust. Zu recht!

Es wird Kompensationszahlungen aus Steuergeldern geben müssen. Wichtig ist aber dann, dass das Geld nicht in risikobehaftete Großprojekte privater Investoren fließt.

Viel zu oft hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass Subventionen abgegriffen wurden und damit verbundene Arbeitsplatzzusagen nur eine geringe Halbwertszeit hatten. Mittelfristig sind die meisten Arbeitsplätze dann doch verloren gegangen. Warum sollte dies dieses Mal anders sein? Gefeierte "Jobwunder", wie Lagerhäuser von Amazon oder Zalando sind (schon abgesehen von meist schlechter Bezahlung) mit Blick auf die Digitalisierung nicht zukunftsfähig. Also wohin mit dem dann zur Verfügung stehenden Geldern?

Subventionieren wir doch lieber Menschen direkt! Wie wäre es, wenn man die Braunkohlereviere in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und in Mitteldeutschland zu Modellregionen für ein Bedingungsloses Grundeinkommen aufruft? Ein fast* bedingungsloses Grundeinkommen für alle dort lebenden. *Einzige Bedingung, die Region.

So fördert man nicht nur direkt vom Kohleausstieg betroffene Menschen, sondern alle. Niemand müsste abwandern. Neue Ideen beleben die Regionen.
Die Zufriedenheit steigt. Und dann? Dann will es jeder. Gut so!